DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR

DEN REINIGUNGSSEKTOR

05. Dezember 2016

Otto Christ AG: Indoor-Express-Evolution-Waschstraße

Der kleine, beschauliche Ort Echt mitten im Dreiländereck bietet ab sofort ein bis dato nie dagewesenes Wascherlebnis. Auf über 3.000 m² entstand eine Indoor-Pflegeoase der Superlative für anspruchsvolle Waschkunden.

Die Herren Verkoelen entschieden sich aufgrund der vielen innovativen Details für eine Express-Waschstraßenkonzeption von Christ mit den neuen Evolution-Rundumwäschern EVO-4 und Direktantrieben.

Die konzeptionierte Hochleistungswaschstraße wurde auf eine 52 Meter lange Doppelstrangkette Typ 360 (bis 360 mm Reifenbreite!) mit Felgenschutzkappen geplant.

 

Für eine optimale Schmutz-Anlösung sorgt ein Express-Hochdruck-Vorwaschbereich aus HD-JETSTREAM und HD-MATRIX inklusive einem vorgeschalteten FOAM-WALL. Dieser wird als Lava-Schaum mit LED-Beleuchtung werbewirksam in Szene gesetzt.

Die textile Fahrzeugwäsche erfolgt mittels den effektiven, mechanisch-pneumatischen Hochleistungs-Rundumwäschern EVO-4 mit mittenüberdeckendem Hecknachlauf.

Neben der gründlichen Wäsche gehört zu einer vollständigen Fahrzeugpflege auch eine ausgiebige PROTECT-SHINE-Politur mit einer separaten Applikations- und Walzenstation. Diese verleiht dem beanspruchten Lack neuen Tiefenglanz. Nach dem Konservierungsbereich mit ALPINE WAX folgt ein Hochleistungs-Gebläsebereich mit einem AEROPRO-Vortrockner sowie einem AEROFLEX-1 Hauptgebläse, die mit energieeffizienten Greenline-Lüftergebläsen ausgestattet sind. Damit auch die letzten Mikroperlen aufgenommen werden, entschieden sich die Herren Verkoelen für eine textile Nachtrocknung mit 3 Walzen, die bei jeder Fahrzeugwäsche inkludiert ist. Als vertikale

 

Trocknungswalzen wurden dabei ebenfalls die im Heck nachlaufenden EVO-4 Walzen eingebaut. Diese sorgen für ein spektakuläres Heckfinish. Neben der Waschstraße wird auch eine VARIUS-Portalwaschanlage betrieben. Mit einer Durchfahrtshöhe von 3,15m und einer Durchfahrtsbreite von 2,7m eignet sie sich hervorragend für größere Fahrzeuge wie Vans und Transporter. Auch hier wurden in Sachen Qualität keine Abstriche gemacht. So bietet auch die Portalanlage dank Direktantrieben, Rundumhochdruck und vielen weiteren innovativen Features eine Fahrzeugwäsche höchster Qualität.

 

Auch bei der Waschchemie wurde auf Qualität gesetzt. Zum Einsatz kommt die neu entwickelte Premium-Produktlinie von Christ Car Care. (red/Otto Christ AG)

29. November 2016

Wie wird die Deutsche Textilindustrie wieder sexy?

In den letzten Monaten wurde durch das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) gemeinsam mit der Ernst und Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft München (EY) eine Studie zur Entwicklung der deutschen Textilindustrie mit dem Schwerpunkt Technische Textilien (TechTex) erarbeitet. Die erste Präsentation fand auf der International Textile Conference am 24. November 2016 in Dresden statt.

 

Die Globalisierung hat tiefe Spuren in der deutschen Textilindustrie hinterlassen. Hohe Lohn- und Energiekosten haben u. a. die Verlagerung ins Ausland vorangetrieben. Die Textilindustrie schrumpfte bis auf eine Nische – die TechTex-Branche. Technische Textilien spielen eine wichtige Rolle etwa in der Fertigung von Pkw, Eisenbahnen und Flugzeugen, im Umweltschutz, der Bauindustrie sowie im Medizin- und Hygienebereich. Die Potenziale, um die Textilindustrie zukunftsfähig und attraktiv für Fachkräfte zu machen, zeigt die Studie „TechTex – Deutsche Textilien sind mehr als Kleidung von der Stange“ auf.

 

Für die Studie wurden unter anderem Unternehmen online befragt und Tiefeninterviews mit Entscheidungsträgern und Verbandsmitgliedern aus den drei TechTex-Bereichen funktionelle technische Textilien, Vliesstoffe und Composites geführt. Andreas Berthel, geschäftsführender Direktor des STFI in Chemnitz, sagt: „Die Studie hat gezeigt, dass Forschung und Entwicklung und die daraus resultierenden Innovationen, die Branchenvielfalt und die Nähe zu Abnehmern Erfolgskriterien der deutschen Textilindustrie sind.“ (red/ STFI)

28. November 2016

Schneidereit Professional bündelt Verkaufsregionen

Der Solinger Spezialist für gewerbliche Waschmaschinen und Trockner Schneidereit ordnet seine Verkaufsregionen neu und vernetzt die Gebiete Nord und Ost. Die Leitung dieser Region Nord übernimmt der 45-jährige gebürtige Rheinländer Volker Wallraff (Bild), der bereits seit dem 1. Mai als Verkaufsleiter an Bord ist. Wallraff ist Fachwirt für Reinigung und Hygiene und besitzt mehr als 25 Jahre Vertriebserfahrung, davon acht Jahre in leitender Position, teilt Schneidereit mit.

 

Mehr Nähe zum Kunden

Mit der neu geschaffenen Funktion wolle Schneidereit näher an den Kunden rücken und eine schnelle und flexible Betreuung sicherstellen. Uwe Rütjes, geschäftsführender Gesellschafter der Schneidereit GmbH: „Volker Wallraffs breit angelegtes Fachwissen und seine enorme Berufserfahrung werden uns und insbesondere unseren Kunden zugutekommen. Wir freuen uns, einen solch qualifizierten Fachmann für unser Unternehmen gewonnen zu haben.“ Wallraffs Schreibtisch steht in Berlin. (red/Schneidereit)

25. November 2016

VDI-Umfrage: Bau und FM-Branche setzt voll auf Digitalisierung

Gebäudeeffizienz und digitale Transformation setzen in den kommenden drei Jahren die größten wirtschaftlichen Impulse im Bauwesen und in der Gebäudebewirtschaftung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG) unter ihren rund 17.000 Mitgliedern. Bei einem Drittel der befragten Ingenieure steht die digitale Transformation bereits auf der Agenda. Über 70 Prozent sehen sie als Chance für ihr Unternehmen.

 

Als häufigste Antwort auf die Frage, welche Themen ein langfristiges Entwicklungspotenzial im Bauwesen für Deutschland bieten, wurde genannt: Gebäudeeffizienz (66 Prozent), Erhalt der Infrastruktur (49 Prozent) und digitale Transformation (41 Prozent).

 

Nahezu alle Befragten (knapp 90 Prozent) sind darin einig, dass durch die Digitalisierung das Gebäude- und Anlangenmanagement besser, transparenter, energieeffizienter und kostengünstiger wird. Knapp drei Viertel der VDI-GBG-Mitglieder verbindet mit der Digitalisierung die Nutzung von Building Information Modeling (BIM), also die digitale Darstellung eines Gebäudes und seiner Funktionen auf der Basis fortlaufend aktualisierter Daten. Der größte Nutzen entsteht aus Sicht der Befragten darin, dass BIM Daten generiert, die im Facility Management (FM) genutzt werden können. (red/VDI)

25. November 2016

Gebäudereiniger GRG erhält Umweltzertifizierung nach EMAS

Das Gebäudereiniger-Unternehmen GRG hat eine Zertifizierung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. GRG runde damit sein Managementsystem ab und sei der einzige Gebäudereiniger in Deutschland, der neben einem zertifizierten Qualitäts- und Arbeitsschutzmanagement nun auch über eine Zertifizierung nach EMAS verfüge, teilt das familiengeführte Unternehmen mit. EMAS unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und misst die tatsächliche Umweltleistung eines Unternehmens.

 

„In der Einführungsphase von EMAS war für uns eine der Herausforderungen, alle Umweltleistungen vollständig zu erfassen. Hier hatten wir sehr hilfreiche Gespräche mit den Umweltgutachtern, um diese umfassend zu identifizieren“ so Oliver Kruppa, in der GRG für den Bereich Qualitäts- Arbeits- und Umweltschutz zuständig. Für die kommenden Jahre habe das Unternehmen sich weitere, anspruchsvolle Ziele gesetzt, erklärt GRG-Geschäftsführer Heiko Schwarz. So sei ein Umweltprojekt geplant, aber auch eine weitere Senkung des Verbrauchs von Reinigungsmitteln über Dosieranlagen. (red/GRG)

24. November 2016

GEFMA: FM-Branche will mehr Menschen ausbilden

Rund 20 Prozent mehr Ausbildungsplätze will die deutsche Facility-Management-Branche (FM) bis 2020 schaffen. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende der GEFMA, Otto Kajetan Weixler, kürzlich auf der Mitgliederversammlung des Branchenverbands in Köln. Zuvor hatten die Mitgliedsunternehmen des GEFMA Weixler mit einer eindeutigen Mehrheit im Amt bestätigt.

 

„Das Facility Management trägt fünf Prozent zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei. Dieser Bedeutung unserer Branche und den steigenden Anforderungen unserer Kunden möchten und müssen wir mit solide ausgebildeten Fachkräften entsprechen“, so Weixler. Mittlerweile sei jeder zehnte Erwerbstätige – über vier Millionen Menschen – in Deutschland im Facility Management tätig.

 

Neben der akademischen Ausbildung sowie der Fachausbildung in klassischen Gewerken wie Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, brauche die Branche verstärkt Spezialisten für die fortschreitende Digitalisierung. „Die Digitalisierung ist einer der Megatrends unserer Branche und eröffnet ganz neue Chancen für die Bewirtschaftung von Immobilien und Liegenschaften. Hierzu brauchen wir innovative Teams mit qualifiziertem Nachwuchs“, sagte Weixler. (red/GEFMA)

23. November 2016

Lünendonk-Liste: ISS größter FS-Dienstleister in Österreich

Der nach Inlandsumsatz größte Facility-Service-Anbieter Österreichs ist weiterhin ISS, gefolgt von Sodexo und P. Dussmann. Das geht aus der jetzt veröffentlichten Lünendonk-Liste hervor. Das Marktforschungsunternehmen aus Mindelheim in Bayern veröffentlichte zum zweiten Mal eine Liste der führenden Facility-Service-Unternehmen Österreichs. Sie umfasst umfasst zehn Anbieter, die mehr als 50 Prozent des Umsatzes mit Facility Services erzielen und überwiegend für externe Kunden arbeiten.

 

Die Lünendonk-Liste 2016 enthält jedoch eine Leerstelle: Den konsolidierten Inlandsumsatz der Simacek Holding konnte Lünendonk nicht ermitteln – der Wiener Dienstleister gehört den Angaben zufolge mit geschätzten mehr als 100 Millionen Euro aber in die Spitzengruppe des Markts.

 

In die korrespondierende Studie wurden 26 in Österreich tätige Dienstleister aufgenommen – darunter auch mittelgroße und kleine Unternehmen (Vorjahr: 24). Diese Studienteilnehmer wuchsen im Geschäftsjahr 2015 im Durchschnitt um 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent). Damit verfehlten sie die Mitte 2015 abgegebene Prognose von 4,3 Prozent deutlich. Die Top 10 legten um durchschnittlich 2,4 Prozent zu. Für das aktuelle Geschäftsjahr sind die Aussichten positiv: Die Teilnehmer der Lünendonk-Studie erwarten ein durchschnittliches Wachstum von fünf Prozent. Der Gesamtmarkt soll um zirka drei Prozent zulegen.

 

Das Ranking ist Teil einer umfassenden Marktstudie, die im Dezember 2016 vorliegen wird. (red/Lünendonk)

23. November 2016

Gegenbauer kauft RGM-Gruppe und baut Service aus

Der FM-Dienstleister Gegenbauer übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2016 90 Prozent an der Dortmunder RGM Holding. Bisheriger Mehrheitsgesellschafter der RGM war die Georgsmarienhütte Holding aus Osnabrück, die ihre Geschäfte neu ausrichten und sich künftig auf das Kerngeschäft Stahlindustrie konzentrieren will, teilt RGM mit.

 

Durch den Zusammenschluss beider Unternehmen soll ein integrativer Immobilien-Dienstleister entstehen. Gegenbauer und RGM erwirtschaften zusammen nach eigenen Angaben mit rund 17.000 Beschäftigten rund 660 Millionen Euro. Über den Anteilskaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

 

Der langjährige Geschäftsführende Gesellschafter der RGM Gruppe, Fritz-Klaus Lange (Foto), wird seine Beteiligung von zehn Prozent halten und auch weiterhin den Vorsitz der Geschäftsführung innehaben. Darüber hinaus wird er in den Vorstand der Gegenbauer Holding berufen und die Unternehmensgruppe gemeinsam mit Christian Lewandowski führen. (red/RGM/Gegenbauer)

22. November 2016

Piepenbrock als „Top 100 Familienunternehmen“ ausgezeichnet

Der Gebäudedienstleister Piepenbrock gehört zu den „Top 100 Familienunternehmen“ in Deutschland. Zu dem Ergebnis kommt die Stiftung Familienunternehmen, die gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Institut für Mittelstandsforschung Mannheim in einer Studie 500 größten Familienunternehmen untersucht hat. Ihre Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Aufmerksamkeit für diesen Unternehmenstyp zu stärken.

 

Die Stiftung untersuchte bereits zum vierten Mal die volkswirtschaftliche Bedeutung der nach Beschäftigung und Umsatz 500 größten Familienunternehmen. Piepenbrock erreichte dabei insgesamt Rang 52. Bei den „Unternehmensdienstleistungen“ landete der Gebäudedienstleister auf Position acht.

 

Die Studie beleuchtet das Gewicht der familiär geprägten Betriebe in der deutschen Wirtschaft, ihre Eigenkapitalausstattung und ihr Innovationsverhalten. Außerdem vergleicht sie die Familien- mit den deutschen Dax-30-Unternehmen. Als Grundlage für das Ranking dienten die Umsatz- und Beschäftigtenzahlen.

 

Die Auszeichnung wurde gemeinsam von den geschäftsführenden Gesellschaftern Olaf (links) und Arnulf Piepenbrock entgegengenommen. (red/Piepenbrock)

21. November 2016

ISS Deutschland übernimmt FM-Spezialdienstleister Evantec

Die ISS Facility Services Holding GmbH kauft den FM-Spezialdienstleister Evantec. Verkäufer ist die private Beteiligungsgesellschaft Palero Invest mit Sitz in Luxemburg. Zuvor hatte Palero Evantec 2015 von der Unternehmensgründerin Eon Facility Management übernommen und weiterentwickelt, teilt ISS mit.

 

ISS ist mit dem Zuschlag für einen Vattenfall-Auftrag im Bereich Facility Services in die Energiebranche eingestiegen und will diesen Geschäftszweig mit dem Kauf der Evantec weiter ausbauen. „Wir freuen uns sehr auf die neuen Kolleginnen und Kollegen der Evantec, denn mit ihnen gewinnen wir umfangreiches Fachwissen und Erfahrungen im Bereich der technischen-infrastrukturellen und kerntechnischen Dienstleistungen für unser Team und den weiteren Ausbau dieses Geschäftsfelds“, sagte Dr. Alexander Granderath, Country Manager ISS Deutschland nach der Vertragsunterzeichnung.

 

Evantec wurde 1982 als Tochter von Eon Facility Management gegründet und beschäftigt derzeit rund 800 Mitarbeiter. Für 2016 erwartet es einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro. Der Unternehmenssitz ist München. Weitere Standorte gibt es unter anderem in Brokdorf, Unterweser, Hannover und Regensburg. (red/ISS)

21. November 2016

Columbus-Niederlassung in Frankfurt unter neuer Führung

Jürgen Rößler (auf dem Foto links) ist seit dem 01. Oktober neuer Leiter der Werksniederlassung von Columbus Reinigungsmaschinen in Frankfurt. Er übernimmt die Position vom langjährigen Niederlassungsleiter Günter Fassung (auf dem Foto in der Mitte). Das teilte Columbus Reinigungsmaschinen jüngst mit.

 

Der 53-jährige Rößler bringt Erfahrungen aus der Reinigungsbranche mit – er war zuvor als Verkaufsleiter Robotics für den Vertrieb von Reinigungsrobotern bei der Firma Cleanfix zuständig. Er freut sich, seine technischen Kenntnisse und 25-jährige Branchenerfahrungen in die Kundenbetreuung bei Columbus Reinigungsmaschinen einbringen zu können. Rößlers Vorgänger Fassing geht mit 63 Jahren in den Ruhestand. Er begann seine Tätigkeit bei Columbus 1980 als Anwendungstechniker, übernahm 1998 die Niederlassung in Frankfurt. Ihm sei es immer ein großes Anliegen gewesen, die Kunden nicht nur umfassend zu betraten, sondern sie auch von den Produkten des Stuttgarter Reinigungsmaschinenherstellers zum begeistern, so das Unternehmen. Die Geschäftsleitung von Columbus Reinigungsmaschinen sprach Fassung ihren ausdrücklichen Dank aus für sein Engagement, verbunden mit den besten Wünschen für seinen Ruhestand. (red/Columbus)

17. November 2016

Miele Professional wächst kräftig und strukturiert sich neu

Das Unternehmen Miele Professional wächst schneller als erwartet. „Für das zu Ende gehende Kalenderjahr rechnen wir hier mit rund 490 Millionen Euro Umsatz, was einem Zuwachs von 5,6 Prozent entspricht“, erklärte der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Markus Miele (auf dem Foto links). In der Tochtergesellschaft Miele Professional hat der Gütersloher Hausgerätehersteller die Entwicklung und Produktion von Geräten für den gewerblichen und medizinischen Einsatz zusammengefasst. Aktuell steuern diese Geräte 13 Prozent zum Gesamtumsatz bei, teilt das Unternehmen mit.

 

Auf der heute zu Ende gegangenen Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf erläuterte Miele, wie sich das Unternehmen für seine weiteren Wachstumspläne organisatorisch aufstellt. Die kaufmännischen und technischen Bereiche von Miele Professional wurden mit Andreas Barduna (Vertrieb, Service, Marketing; auf dem Foto rechts) und Michael Krimpmann (Technik) als Doppelspitze unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt. Zudem wurde das Unternehmen länderübergreifend in Vertriebsregionen mit fünf neu benannten Regionalleitern eingeteilt. Dies soll für zusätzliche Nähe zu den Märkten und Kunden weltweit, etwa mit Blick auf die Abwicklung größerer Projektaufträge, sorgen.

 

Außerdem expandiert Miele Professional im Servicebereich weiter. Markus Miele: „Hier haben wir in diesem Jahr allein für Deutschland 30 Kundendiensttechniker zusätzlich eingestellt, und bis 2024 kommen weltweit noch einmal 400 dazu.“ (red/Miele)

16. November 2016

Carl Martin Welcker neuer VDMA-Präsident

Der Familienunternehmer Carl Martin Welcker ist von der Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Berlin zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der geschäftsführende Gesellschafter des Kölner Werkzeugmaschinenherstellers Alfred H. Schütte löst turnusgemäß Dr. Reinhold Festge ab, der seit 2013 Präsident des Verbandes ist. Zugleich stimmte die Mitgliedsversammlung dafür, die Amtsperiode des VDMA-Präsidenten von bisher drei auf vier Jahre zu verlängern.

 

Welcker ist Mitglied im Engeren Vorstand und im Hauptvorstand des VDMA. Ende 2010 wurde er zum Vize-Präsidenten des Verbands gewählt und übernahm zudem in der Funktion des Schatzmeisters Verantwortung für die Finanzen des Verbandes. Von 2004 bis 2010 war er Vorstandsvorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken.

 

Der Münchener Familienunternehmer Karl Haeusgen wurde von der Mitgliederversammlung abermals in das Amt des VDMA-Vizepräsidenten gewählt, das er

seit Ende 2013 bekleidet. Ebenfalls zum Vize-Präsident gewählt wurde Nobert Basler, der Co-Gründer und heutiger Aufsichtsratsvorsitzender der Basler AG mit Sitz in Ahrensburg ist. (red/VDMA)

15. November 2016

Ausgezeichnet: Gegenbauer erhält 1. Integrationspreis des BIV

Ehre, wem Ehre gebührt: Für seine Integrationsleistungen ist das Berliner Unternehmen Gegenbauer mit dem 1. Integrationspreis des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) ausgezeichnet worden. Die Preisübergabe fand jüngst bei der BIV-Mitgliederversammlung in Dresden statt –Gegenbauer-Personaldirektor Claus Kohls, Geschäftsführer Kadir Altintas und der Integrationsbeauftragte Thorsten Löffler nahmen stellvertretend für die Unternehmensgruppe den Preis von Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit Holger Eickholz entgegen, teilt der BVI mit.

 

Mit Gegenbauer erhält ein Unternehmen den Preis, „das mit einer beeindruckenden Vielfalt an Maßnahmen überzeugt und diese mit Konsequenz nachhaltig vorantreibt“, heißt es in der Begründung der Jury, die sich aus Roland Böhm (Bundesvorstandsmitglied des BIV), Johannes Bungart (Geschäftsführer BIV), Peter Hartmann (Chefredakteur Fachmagazin Rationell Reinigen), Fadime Sarikaya (Inhaberin Sarikohn), Tanja Čujić-Koch (Geschäftsführerin Mato Čujić Gebäudereinigung) und Holger Eickholz zusammensetzte.

 

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft hat bei Gegenbauer hohe Priorität. Seit 2015 wurden mehr als 30 Menschen erfolgreich in ein Praktikum, eine Ausbildung oder eine Beschäftigung gebracht. „In Zeiten des demografischen Wandels bedeuten diese Maßnahmen nicht nur gesellschaftliche Verpflichtung, sondern sind auch ganz klar darauf ausgerichtet, unseren immer größer werdenden Arbeitskräftebedarf zu decken“, erklärte Claus Kohls in Dresden. (red/BIV)

10. November 2016

S-Bahn Berlin nimmt XXL-Waschstraße in Betrieb

Ab sofort steht der DB-Tochter S-Bahn Berlin eine 160 Meter lange neue Waschstraße für Vollzüge zur Verfügung. Sie wurde durch den polnischen Generalunternehmer AGAT nach einjähriger Bauzeit beim Instandhaltungswerk Friedrichsfelde schlüsselfertig übergeben. Damit verkürzen sich zum einen die Wege – es sind künftig keine Überführungsfahrten mehr zum Werk Wannsee nötig. Zum anderen die Waschzeiten – ein Waschzyklus dauert nur noch 30 statt bisher 60 Minuten.

 

Die Anlieferung aller Baumaterialien und Komponenten erfolgte per Bahn, denn der Standort hat keinen Straßenzugang. Zu den innovativen Lösungen der Anlage gehören die Blockade der Waschfunktionen, solange Strom an der Zugschiene liegt, die 80-prozentige Rückgewinnung des Waschwassers und die Nutzung biologisch abbaubarer, ph-neutraler Waschmittel, die je nach Jahreszeit und Verschmutzungsgrad dosiert werden.

 

Während des Waschvorgangs bewegen sich zwei mit Spritzleitungen und Bürsten ausgestattete, selbstfahrende Waschportale entlang des Zuges. Durch vorherige Entmineralisierung des Waschwassers kann sich kein die Sicht behindernder Tropfenabsatz auf den Scheiben bilden, dadurch kann eine gesonderte Trocknung entfallen. Innovativ ist auch die Enteisung der Züge im Winter mit einem seitlich auf das Fahrgestell geblasenen, 40 Grad Celsius warmen Luftstrom ohne Berührung des empfindlichen Unterbaus. Die Investitionskosten von 5,5 Millionen Euro finanzierte die S-Bahn Berlin aus Eigenmitteln. (Hermann Schmidtendorf)

10. November 2016

Umfrage: Elektrische Putzhelfer bei Deutschen besonders beliebt

Ein Drittel der Deutschen nimmt es beim Putzen nicht immer so genau, die Japaner finden Saubermachen besonders lästig und die Argentinier setzen am Häufigsten von allen auf chemische Reinigungsmittel – das sind die teils überraschenden Ergebnisse, die eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag des Reinigungsgeräte-Herstellers Kärcher liefert. An der Umfrage zum persönlichen Putzverhalten nahmen 9439 Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den USA, Argentinien und Japan teil.

 

Die Deutschen behelfen sich der Studie zufolge mehr als alle anderen Länder mit elektrischen Putzhelfern (82 Prozent) und Hausmitteln wie Zitrone oder Backpulver (43 Prozent), die Argentinier hingegen nutzen im Ländervergleich am häufigsten chemische Reiniger (86 Prozent).

 

Die Deutschen haben zudem eine klare Meinung über besonders unbeliebte Hausarbeiten: Mit 52 Prozent landete hier das Fensterputzen mit Abstand auf Platz eins. Auch das Putzen des Badezimmers ist mit 38 Prozent sehr unbeliebt, wobei Männer (41 Prozent) diese Aufgabe noch weniger gern übernehmen als Frauen (34 Prozent). Auf Platz drei der unbeliebtesten Hausarbeiten befindet sich das Bodenwischen (30 Prozent). Staubsaugen macht nur 16 Prozent der Befragten etwas aus, während 11 Prozent angaben, keine Putzaufgabe ungern zu erledigen. (red/Kärcher)

09. November 2016

Alles klar Schiff? OTH Regensburg erforscht Frachter-Reinigung

Neue Methoden für die Reinigung von Schiffsladeräumen wollen Wissenschaftler der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg entwickeln. Das Ziel: Bei der Säuberung soll weniger verunreinigtes Wasser anfallen.

 

Die Laderäume von Frachtschiffen müssen nach jeder Entladung gereinigt werden, damit die neue Ladung nicht von Resten der alten verunreinigt wird. Dabei entstehen oft große Mengen an verunreinigtem Waschwasser. Die Forscher wollen Reinigungsverfahren entwickeln, mit denen zum einen weniger Wasser gebraucht wird und das Waschwasser zum anderen ohne weitere Untersuchungen in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden kann. Bisher sind teure und komplizierte chemische Analysen notwendig, bevor es in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden kann.

 

Die neuen Technologien sollen dem Schutz der Gewässer zugutekommen. „Das Projekt kann Möglichkeiten aufzeigen, wie die Belastung mit Waschwasser vermindert werden kann. Eine verbesserte Gewässerqualität schafft Mehrwert für Mensch und Natur“, sagte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. Partner des auf ein Jahr angelegten Projekts sind die bayernhafen Gruppe aus Regensburg und die Bavaria Schifffahrts- und Speditions-AG aus Aschaffenburg. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert das Projekt mit 150.000 Euro. (red/OTH/idw)

07. November 2016

Lünendonk: Digitalisierung bringt Schub für baubegleitendes FM

Baubegleitendes Facility Management (FM) erlebt derzeit eine Renaissance – zumindest aus Sicht der Gebäudedienstleister. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Whitepaper, das die Managementberatung Lünendonk auf Basis einer Umfrage unter Facility-Service-Anbietern erarbeitet hat. Die Befragten erwarten demnach in den kommenden Jahren eine deutlich höhere Nachfrage nach baubegleitenden FM-Dienstleistungen – unabhängig davon, ob sie diese selbst anbieten.

 

Das Marktpotenzial für klassische Gebäudedienstleistungen ist weitgehend ausgeschöpft, so dass FM-Dienstleister heute wesentlichen Einfluss auf die Bewirtschaftungskosten nur noch baubegleitend nehmen können. Denn aufgrund jahrelangen Preisdrucks und kurzer Ausschreibungszyklen haben die Vergütungssätze für klassische Gebäudedienstleistungen ein minimales Niveau erreicht.

 

Neue Impulse erhält das baubegleitende Facility Management zudem durch die Digitalisierung. So sind etwa durch BIM-Lösungen (BIM: Building Information Modelling) bereits in der Planungsphase Bewirtschaftungskosten kalkulierbar und Korrekturen kostengünstig umsetzbar.

 

Das Whitepaper entstand in Zusammenarbeit mit Ray Facility Management aus Holdorf und steht kostenfrei unter www.luenendonk.de/baubegleitendesFM zum Download bereit. (red/Lünendonk)

07. November 2016

Premiere: Gebäudereiniger-Handwerk verleiht Integrationspreis

Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) vergibt in diesem Jahr erstmalig einen Integrationspreis. Die Verleihung findet bei der Mitgliederversammlung des Verbandes am 8. und 9. November in Dresden statt, teilt der BIV mit.

 

Mit dem Preis soll die Bedeutung von Integration für die Branche der Gebäudedienstleister herausgestellt und gleichzeitig das bereits vielfältige Engagement der Unternehmen gewürdigt werden. Ziel sei es zudem, Unternehmen dabei zu unterstützen, weitere Projekte anzustoßen, voneinander zu lernen und die Branche für eine stärkere Integration weiter zu motivieren, so der BIV.

 

Von rund 620.000 Beschäftigten im Gebäudereiniger Handwerk haben knapp 25 Prozent einen Migrationshintergrund. Das sind rund 150.000 Mitarbeiter aus mehr als 100 Nationen.

 

„Das Gebäudereiniger-Handwerk hat in der Vergangenheit erfolgreich gezeigt, wie Integration funktionieren kann. Vor allem vor dem Hintergrund des kürzlich von der Bundesregierung verabschiedeten Integrationsgesetzes erhalten kurzfristig umsetzbare und wirkungsvolle Maßnahmen eine neue Bedeutung“, erklärt BIV Geschäftsführer Johannes Bungart. (red/BIV)

07. November 2016

Chemie-Gesetzgebung: IHO sieht Wettbewerb in Gefahr

Eine Studie der EU-Kommission gibt der deutschen Wasch- und Reinigungsmittel-Industrie Anlass zur Sorge: Die europäische Chemikaliengesetzgebung habe der kumulativen Kostenanalyse zufolge enorme Auswirkungen auf die Kosten der Hersteller-Unternehmen, teilt der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) mit. Die größten Belastungen resultieren aus einem überproportionalen Verwaltungsaufwand, heißt es. Aufgrund des drohenden Wegfalls von Rohstoffen sowie des Gebührenniveaus befürchtet der Verband negative Effekte auf Produktinnovation, Hygieneniveau und Wettbewerbsfähigkeit in der Branche.

 

Die durch die Europäische Kommission beauftragte Studie habe offengelegt, dass vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen höhere Kosten anfallen, da die Kosten für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben nicht durch große Mengen von Chemikalien amortisiert werden können. „Bürokratie und Abgabenlast können für mittelständische Anbieter im Einzelfall zur Existenzfrage werden“, erklärt der Vorsitzende des IHO-Vorstands Alfred Stöhr. (red/IHO)

04. November 2016

Alles digital: Cleanzone 2016 startet am Dienstag in Frankfurt

Der Countdown läuft: In wenigen Tagen öffnet die Cleanzone 2016 ihre Tore. Am 8. und 9. November finden die Besucher auf dem Messegelände in Frankfurt am Main ein noch größeres Produkt- und Informationsangebot als im Vorjahr, denn die Fachmesse für Reinraumtechnologie verzeichnet 30 Prozent mehr belegte Fläche im Vergleich zur Ausgabe 2015, teilt die Messe Frankfurt mit.

 

Die Topthemen der Cleanzone 2016 sind Prozessoptimierung, Digitalisierung und Industrie 4.0. Auf dem parallel zur Messe stattfindenden Cleanroom Kongress informieren internationale Referenten über aktuelle Themen und die Zukunft der Produktion unter Reinraumbedingungen. Fachbesucher können sich im Rahmen der vier Kongressmodule „Einstieg in die Reinraumtechnik“, „Planung, Layout, Konstruktion“, „Qualifizierung“ sowie „Moderne Reinraumproduktion und Optimierungen im laufenden Betrieb“ über alle wichtigen Aspekte der Produktion unter kontrollierten Bedingungen informieren. (red/Messe Frankfurt)

03. November 2016

tana Chemie spendiert Anwendungskoffer für Studenten

Tana-Chemie hat dem Fachbereich Reinigungstechnik an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen jetzt einen Anwendungskoffer für die praktische Erprobung ihrer Fachkenntnisse zur Verfügung gestellt. Fachbereichsleiter Prof. Gerhard Winter nahm den Koffer zusammen mit dem akademischen Mitarbeiter Martin Härle während eines Seminars von Clemens Berrisch, Leiter technisches Marketing der Tana-Chemie entgegen.

 

„Die Koffer-Utensilien sollen den Studierenden helfen, in der Praxis Verschmutzungsarten, Materialien und Schadensbilder bestimmen zu können“, erläutert Berrisch. Zum Inhalt gehören alkalische, saure und tensidfreie Reiniger, mit denen verschiedene Oberflächen auf ihre Beständigkeit überprüft werden können. Anhand unterschiedlicher Pads können die Studierenden ausprobieren, welches Material für welchen Boden in Frage kommt. Und auch die Bestimmung eines Teppichbodenbelags durch eine Brennprobe lässt sich mit Utensilien aus dem Koffer durchführen. (red/Tana-Chemie)

31. Oktober 2016

Gebäudereiniger: Carolin Schweizer wird Bundessiegerin

Die erfolgreichsten Gesellen aus elf Bundesländern traten am Donnerstag (27. Oktober) beim Bundesleistungs-Wettbewerb des Gebäudereiniger-Handwerks in der Berliner Charité gegeneinander an. Sie zeigten ihr Können in Prüfungsaufgaben aus den Arbeitsgebieten Bodenreinigung, Glasdachreinigung und Polsterreinigung. Als bundesweit jahrgangsbeste Gesellin erwies sich Carolin Schweizer aus Kiel in dem Wettbewerb. Den zweiten Platz errang Kevin Holzapfel aus Dortmund, Kamil Gerth aus Hannover den dritten Platz (auf dem Foto mit BIV-Vorstand Roland Böhm).

 

Der Wettbewerb wird seit den 60er Jahren in attraktiven Objekten in ganz Deutschland durchgeführt und dient auch dazu, der Öffentlichkeit die Bandbreite und Vielfältigkeit, aber auch die handwerkliche Fertigkeit der Gesellinnen und Gesellen aus dem Gebäudereiniger-Handwerk zu zeigen. Die drei Erstplatzierten erhielten neben Glückwünsche und einer Urkunde auch eine Siegprämie der Carl-Gegenbauer-Stiftung.

 

Die Gewinner im Überblick:

1. Platz (Bundessiegerin): Carolin Schweizer, Kiel; Ausbildungsbetrieb Spiegelblank Reinigungsunternehmen Heinz Kuhnert

2. Platz: Kevin Holzapfel, Dortmund; Ausbildungsbetrieb Gebäudereinigung Kullik

3. Platz: Kamil Gerth, Hannover; Ausbildungsbetrieb Deutsche R + S Dienstleistungen (red/BIV)

28. Oktober 2016

German Design Award: „Special Mention“ für ATTIX-Produkte

Die neuen Nass- und Trockensauger-Serien ATTIX 33 und ATTIX 44 von Nilfisk blue line haben wenige Wochen nach der Markteinführung die erste Auszeichnung erhalten: Von der Jury des German Design Award erhielten sie eine „Special Mention“ in der Kategorie „Industry“. Mit dem Prädikat werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Teilaspekte oder Lösungen aufweist – eine Auszeichnung, die das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert, teilt der Hersteller mit.

 

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung. Sein Ziel: herausragende Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Jährlich werden daher Nominierungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die alle auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Der 2012 initiierte German Design Award zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit.

 

Die Entstauber, Sicherheits- und Asbestsauger der neuen Serien ATTIX 33 und ATTIX 44 gibt es in insgesamt elf Varianten. (red/Nilfisk)

25. Oktober 2016

„Kächern“: HD-Gerätehersteller protestiert bei Sarkozy

Die Präsidentschaftskandidaten im französischen Wahlkampf haben jüngst Post vom deutschen Unternehmen Kärcher bekommen. Der Hersteller von Hochdruckreinigern aus dem baden-württembergischen Winnenden warnt die Politiker vor dem Gebrauch der Wortschöpfung „kärchern“ und sieht darin eine „Zweckentfremdung der Marke“, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

 

Der Hintergrund: Nicolas Sarkozy hatte 2005 in seinem damaligen Amt als Innenminister beim Besuch eines Problemviertels bei Paris ein hartes Vorgehen gegen die dortigen Gewaltausbrüche angekündigt und gesagt, er werde es „mit dem Kärcher reinigen“. Dies bekräftigte der jetzige Anwärter auf das Präsidentenamt kürzlich laut Medienberichten in einem Interview.

 

Kärcher wendet sich gegen den Gebrauch des Unternehmensnamens in diesem Zusammenhang, da dies die Marke verfälsche und dem Unternehmen sowie seinem Image schade. Veröffentlicht wurde der Brief von einem Mitarbeiter des konservativen Präsidentschaftskandidaten Alain Juppé, der selbst eine gemäßigte Linie verfolgt. (red/AFP/SPON/welt.de)

25. Oktober 2016

DLG veröffentlicht Merkblatt zur Reinigung von Solaranlagen

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat ein neues Merkblatt zur Reinigung von Solaranlagen auf Stallgebäuden veröffentlicht. Die Reinigung solcher Anlagen könne unter bestimmten Umständen notwendig sein, erklärt der Verband und gibt Landwirten Hinweise, was dabei zu beachten ist.

 

Solar-Paneele können durch Verschmutzung 10 bis 15 Prozent, in extremen Fällen sogar bis zu 30 Prozent ihrer Leistung einbüßen. Um dem entgegen zu wirken, kann es sinnvoll sein, die Anlage zu reinigen – insbesondere bei intensiven Schmutzablagerungen. Die Wirtschaftlichkeit einer Säuberung sei jedoch unmittelbar von den Kosten dafür abhängig, so die DLG.

 

In dem Merkblatt wird auf den grundsätzlichen Reinigungsbedarf sowie verschiedene Verschmutzungsarten und Reinigungsprinzipien für Solaranlagen eingegangen. Darüber hinaus wird eine Auswahl der am Markt erhältlichen Reinigungssysteme miteinander verglichen. Weitere Themen sind die Garantiebedingungen und die Anwendungsempfehlungen der Komponentenhersteller.

 

Das DLG-Merkblatt 414 „Reinigung von Solaranlagen auf Ställen“ ist zum kostenfreien Download hier verfügbar. (red/DLG)

24. Oktober 2016

CMS 2017: Messe Berlin meldet hohe Aussteller-Nachfrage

Bereits knapp ein Jahr vor Beginn der CMS 2017 verzeichnen die Veranstalter einen hohen Anmeldestand. Rund 70 Prozent der zur Verfügung stehenden Hallenfläche seien bereits belegt, teilt die Messe Berlin mit.

 

Die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Fachmesse für Reinigungssysteme, Gebäudemanagement und Dienstleistungen CMS öffnet das nächste Mal vom 19. bis 22. September 2017 auf dem Berliner Messegelände ihre Tore. Die Veranstaltung zählt zu den wichtigsten europäischen Branchentreffs des kommenden Jahres und bietet einen Marktüberblick über das Produkt- und Dienstleistungsangebot der Reinigungsbranche. Die führenden Hersteller von Reinigungsmaschinen und -geräten sowie Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmitteln werden in der deutschen Hauptstadt erwartet. Die Aussteller-Unterlagen liegen online in deutscher und englischer Sprachversion hier zum Download bereit.  

Im Jahr 2015 beteiligten sich 377 Aussteller aus 22 Ländern mit ihrem Produkt- und Dienstleistungsangebot an der CMS, gezeigt wurden mehr als 70 Welt-, Europa- und Messepremieren. Über 20.000 Branchenvertreter reisten für die Veranstaltung nach Berlin, darunter rund 17.000 Fachbesucher aus 66 Ländern. (red/Messe Berlin)

24. Oktober 2016

WFBSC Kongress 2017: Registrierung startet

Der Weltkongress der Reinigungsbranche WFSBC wird im kommenden Jahr erstmals in Deutschland stattfinden. Interessierte können sich schon jetzt online auf www.wfbsc2017.berlin für die Teilnahme am Kongress und für das Begleitpersonenprogramm registrieren, teilt der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks mit. Eine frühe Registrierung lohnt sich, denn es gibt einen Frühbucherrabatt: Wer bis sich zum 27. Juli 2017 anmeldet, spart 300 Euro.

 

Der WFBSC Kongress findet parallel zur Reinigungs-Fachmesse CMS – Cleaning. Management. Services. vom 18. bis 20. September 2017 statt. Er steht unter dem Motto „Reinigung in einer digitalen Welt“. Zu den Themenschwerpunkten gehören digitale Strategien für Gebäudedienstleister, Beziehungsmanagement zu Kunden, Personal und Stakeholdern, die Auswirkungen disruptiver Technologien sowie digitale Beschaffungsprozesse. Eröffnet wird der WFBSC Kongress von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft.

    

„Welche Konsequenzen hat die Digitalisierung auf unsere Dienstleistungsprozesse und unsere Service-Performance? Wie verändert sich unter ihrem Einfluss die Bedeutung von Wissen und der Nutzung gespeicherter Daten? Wie gestalten wir zukünftig unsere Beziehungen zu Kunden, Personal und anderen Stakeholdern?“, so benennt Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich die wichtigsten Fragestellungen des Kongresses. Dietrich übernahm im April die Präsidentschaft des Weltverbandes WFBSC von Takao Ichinohe aus Japan. (red/WFBSC)

20. Oktober 2016

Disruptives Putzen: AR-Check entwickelt Datenbrille

Das Unternehmen AR-Check entwickelt eine auf Augmented Reality (AR) basierte Reinigungstechnologie für eine neuartige Form der Gebäudereinigung. Dabei kommen Datenbrillen sowie mit Sensoren bestückte Reinigungsgeräte wie Staubsauger, Wischmopps und Handschuhe, für die Reinigung mit Tüchern, Schwämmen und Bürsten zum Einsatz, teilt das Unternehmen mit.

 

Die Technologie könne die Reinigungsbranche disruptiv verändern, erklärt Martin Cudzilo, Geschäftsführer und Entwickler von AR-Check. Er schätzt, dass diese digitale Lösung jeden Reinigungsauftrag finanziell, personell und organisatorisch um 20 bis 30 Prozent entlastet. Zudem erhöhe sie die Reinigungsqualität.

 

Sein Unternehmen arbeite derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung, so Cudzilo, der zur Programmierung der Software für die Technologie derzeit noch auf der Suche nach einem Investor ist. (red/AR-Check)

18. Oktober 2016

Henry Kruse bezieht neuen Standort in Neumünster

Die Firma Henry Kruse, eine Niederlassung des Unternehmensverbunds Igefa, hat ihren Hauptsitz von Kiel nach Neumünster verlegt. Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit wurden die neuen Räumlichkeiten am 4. Oktober bezogen, teilt die Igefa mit. Das Familienunternehmen investierte 20 Millionen Euro in die Schaffung des neuen Standorts. Wesentlich für die Entscheidung zum Umzug waren die verkehrsgünstige Lage des neuen Sitzes in unmittelbarer Nähe zum geografischen Mittelpunkt von Schleswig-Holstein, sowie die gute Anbindung an die A7.

 

Erstmalig integrierte die Firma im neuen Gebäude ein Speziallager für die staubfreie und temperaturüberwachte Lagerung von Artikeln für Krankenhäuser. Zudem fanden Umweltbelange in dem Neubau besondere Beachtung. So wurde eine Erdwärmeanlage für die Wärmeversorgung, eine Stromtankstelle für Elektroautos sowie eine Solaranlage für den eigenen Stromverbrauch installiert. Bis zum Ende des Jahres soll darüber hinaus eine eigene Betriebssporthalle am Standort errichtet werden.

 

Henry Kruse versorgt gewerbliche und institutionelle Großverbraucher mit Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Reinigung und Hygiene, Pflegebedarf und medizinische Hilfsmittel, Hotelkosmetik, Arbeitsschutzausrüstung, Einwegverpackungen sowie Gastronomiebedarf. (red/igefa)

17. Oktober 2016

Parocs Kunden profitieren von erweiterter Produktion in Trzemeszno (Polen)

Paroc Group, einer der führenden Hersteller von Dämmstofflösungen aus Steinwolle in Europa, hat mehr als 13 Millionen Euro in die Produktion im polnischen Werk in Trzemeszno, Polen, investiert.

Die Erweiterung geht mit einer ganzen Reihe neuer Annehmlichkeiten einher, die besonders Kunden aus den Bereichen Hvac, Prozessindustrie, Marine/Offshore und OEM zugutekommen. In erster Linie wird die Investition zu kürzeren Lieferzeiten und wirtschaftlicherem Transport führen. – Bislang wurden einige von Parocs Produkten ausschließlich in Finnland gefertigt – sagt Joakim Westerlund, Chief Operating Officer bei Paroc. – Durch den Versand aus Polen und die Möglichkeit, dank neuer Verpackungstechnologie nun mehr Produkte in einem LKW transportieren zu können, sparen nicht nur unsere Kunden Zeit und Ressourcen. Dies entspricht darüber hinaus auch unserer Nachhaltigkeits-Philosophie – fügt er hinzu.

Der Ausbau der Fertigung in Polen ist Teil von Parocs langfristiger Entwicklungsstrategie im Baltikum und in Mitteleuropa. Seit 1998 Parocs polnische Fertigungsstätte errichtet wurde, hat das Unternehmen mehr als 140 Millionen Euro in die Fabrik in Trzemeszno investiert. 

 

Paroc ist einer der führenden Hersteller energieeffizienter Dämmstofflösungen für Neubau und Umbau, Schiffbau, Akustik-Lösungen und weiteren Industrieanwendungen. Seit der Gründung des Unternehmens vor über 75 Jahren hat das finnische Unternehmen aufgrund seiner Innovationen, der qualitativ hochwertigen Produkte, des technischen Know-hows und der Nachhaltigkeit einen soliden Ruf erworben. Ziel ist, ein innovativer und verlässlicher Partner in einer nachhaltig gebauten Umwelt zu sein.

Paroc beschäftigt rund 2020 Mitarbeiter in den Produktionsstätten in Finnland, Schweden, Litauen, Polen und Russland sowie in Vertriebsniederlassungen in 14 Ländern Europas. (red/Paroc)

14. Oktober 2016

Weed Control von Kärcher beseitigt Unkraut nachhaltig und effizient

Wildwucherndes Unkraut macht, was es will – und Gemeinden und Kommunen müssen auf schonende Weise, möglichst effizient und nachhaltig dagegenhalten. Mit dem neuen Zubehör „Weed Control“ für seine Heißwasser-Hochdruckreiniger stellt Kärcher jetzt eine Lösung vor, die diese Bedingungen durch die drucklose Ausbringung von heißem Wasser erfüllt.

 

Für kleinere und mittlere Flächen ist der Aufsatz WR 20 mit einer Arbeitsbreite von 20 cm konzipiert. Dieser Aufsatz wird an der Lanze des Heißwasser-Hochdruckreinigers angebracht und erlaubt mit seinem geringen Gewicht von nur 300 g einen flexiblen Einsatz – beispielsweise auch die Unkrautbeseitigung an Mauern. Für große Flächen wie Verkehrsinseln, gepflasterte Plätze und Unterführungen bietet sich der WR 50 mit abnehmbarem und verstellbarem Fahrwerk an. Dieses Zubehör hat eine Arbeitsbreite von 50 cm und kann bequem über die betroffene Fläche gefahren werden. Die beiden Zubehöre eigenen sich für viele Heißwasser-Hochdruckreiniger von Kärcher.

 

Für die Heißwassermethode zur Unkrautbeseitigung sprechen eine Vielzahl von Aspekten: gute Umweltverträglichkeit, niedriger Zeit- und Arbeitsaufwand, geringe Lärmbelastung, benutzerfreundliche Arbeitsabläufe, sowie eine effektive und dauerhafte Wirkung. (red/Kärcher)

11. Oktober 2016

Arbeitsschutz Aktuell: Fachforum startet heute in Hamburg

Mit der Eröffnung durch Hartmut Karsten von der Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) hat heute in Hamburg das aus Kongress und Fachmesse bestehende Präventionsforum Arbeitsschutz Aktuell begonnen. Nahezu 300 Aussteller aus 17 Ländern präsentieren bis zum Donnerstag Innovationen für Sicherheit am Arbeitsplatz und gesundes Arbeiten auf dem Messegelände in der Hansestadt.

 

Mit erwarteten bis zu 15.000 Besuchern soll die Arbeitsschutz Aktuell auch in diesem Jahr zum Treffpunkt von Experten, Entscheidern, Praxisprofis und Medienvertretern aus ganz Europa werden, so die Veranstalter. Der Fachkongress umfasst insgesamt 16 Themenblöcke und steht unter dem Motto "Ist Arbeitsschutz noch aktuell?". Damit stellt die Veranstaltung den Status Quo des Arbeitsschutzes im Hinblick auf seine Zukunftstauglichkeit intensiv auf den Prüfstand.

 

Die Arbeitsschutz Aktuell findet seit 1972 alle zwei Jahre an wechselnden Messe-Standorten in Deutschland statt. Bereits jetzt steht fest, dass die Arbeitsschutz Aktuell vom 23. bis 25. Oktober 2018 bei der Messe Stuttgart zu Gast sein wird.

 

Mehr Informationen über Kongress, Messe und den Side Events gibt es online auf  www.arbeitsschutz-aktuell.de. (red/Messe Hamburg)

10. Oktober 2016

Gen Osten: Meiko gründet neue Tochtergesellschaft in Polen

Mit einer Tochtergesellschaft imm polnischen Posen baut der Offenburger Spültechnikspezialist Meiko seine Marktstellung weiter aus. Die „Meiko Clean Solutions Polska Sp. zo.o.“ hat laut Mitteilung des Unternehmens ihre Arbeit bereits Anfang September 2016 aufgenommen und stelle nicht nur eine weitere Investition in die Wettbewerbsfähigkeit von Meiko dar, sondern sei auch ein Zeichen für die Fortsetzung des weltweiten Wachstums.

 

„Wir haben unsere bisherigen Aktivitäten auf dem polnischen Markt nun auf eine neue Grundlage gestellt und erweitern unsere Präsenz in der für uns strategisch wichtigen Wachstumsregion Osteuropa“, erklärt Dr. Ing. Stefan Scheringer (Bild).

Mit Alfred Hauptmann (57) steht ein Mann an der Spitze von Meiko Clean Solutions Polska, der als Ingenieur für Sanitärtechnik seine Erfahrungen zunächst bei einem Planungsunternehmen sammelte. Nach seinem Abschluss als MBA in Nottingham arbeitete Hauptmann bei mehreren global tätigen europäischen Unternehmen, für die er deren polnische Präsenzen aufbaute. „Ich freue mich, die bisherigen Aktivitäten von Meiko in Polen weiter entwickeln zu können. Wir sehen hier ganz deutlich unseren Platz als Premium-Anbieter für Gastronomie, Hotellerie und in der Gemeinschaftsverpflegung“.

 

Aber auch die Medizintechnik-Sparte des Unternehmens wird in Polen weiter ausgebaut. Vertriebsspezialist Ajdar Bashimov wird sich nun nicht mehr vom Offenburger Stammsitz des Unternehmens aus, sondern vor Ort um die Kunden für Reinigungs- und Desinfektionstechnologie aus dem Hause Meiko kümmern. (red/Meiko)

05. Oktober 2016

Für mehr Innovationen: Nilfisk stellt Horizon-Programm vor

Nilfisk hat heute sein neues Horizon-Programm präsentiert. Mit dem Programm will der Reinigungsgeräte-Hersteller in Kooperation mit Carnegie Robotics moderne und intelligente Lösungen auf den Markt bringen, die eine präzise, zuverlässige und bedienungsfreie Bodenreinigung ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung.

 

„Wir wollen mit dem Horizon-Programm die Welt der Reinigung komplett neu definieren“, sagte Jonas Persson, President und CEO von Nilfisk, bei der Vorstellung des Programms (Bild). „Mit dem Horizon-Programm bereiten wir den Weg für eine langfristige, strategische Entwicklung von autonomen und vernetzten Reinigungslösungen. Dank modernster Technik müssen Produktivität und Gesamtbetriebskosten aus einer ganz neuen Perspektive betrachtet werden. In unserer Zukunftsvision wird es bei der Reinigungstechnik bahnbrechende Fortschritte geben.“

 

Die Zusammenarbeit zwischen Nilfisk und Carnegie Robotics ist nach eigener Aussage ein Novum in der gesamten Branche. Das Team kann auf ausgezeichnete Expertise in den Bereichen Robotik und kommerzielle Reinigung verweisen und will auf dieser Grundlage modernste autonome Reinigungslösungen entwickeln.

 

Das erste Produkt mit einem wahlweise bemannten Wascher/Trockner, der je nach Kundenwunsch autonom oder manuell betrieben werden kann, soll im Frühjahr 2017 in einigen ausgewählten Märkten eingeführt werden. Nilfisk wird sein erstes Produkt aus dem Horizon-Programm vom 26. bis 28. Oktober live auf der ISSA-Messe in den USA präsentieren. (red/Nilfisk)

30. September 2016

Hako und bott mit neuer Box für Multicar-Fahrzeuge

Die kompakten Nutzfahrzeuge Multicar M27 und M31 von Hako kommen vor allem bei Kommunen, kommunalen Dienstleistern und Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen zum Einsatz – etwa bei der  Pflege von Grünanlagen und Parks. Nun bietet Hako in enger Zusammenarbeit mit der bott GmbH den so genannten bottTainer für die beiden Multicar-Modelle mit Pritschen- oder Kippaufbau an.

 

„Der bottTainer ist eine durchdachte Ergänzung unserer Geräteträger“, sagt Dirk Leier, Produktmanager Multicar bei Hako. „Werkzeug und Ausstattung für die tägliche Arbeit finden einen sauberen, geschützten Platz und der Kipper bleibt frei nutzbar.“

 

Der bottTainer nutzt den Stauraum zwischen Fahrerhaus und Dreiseiten-Kippaufbau. Hier findet Werkzeug wie beispielsweise Schaufeln, Besen und Kettensägen Platz. Der abschließbare bottTainer sichert die Ladung und schützt sowohl vor Diebstahl als auch vor Spritzwasser. Er organisiert das Equipment auf dem Multicar. Seine robuste Rahmenkonstruktion verleiht ihm eine hohe Stabilität. Die Seitenteile und der Boden des bottTainer sind aus strapazierbarem, verzinktem Stahlblech gefertigt, die Kanten zusätzlich verstärkt. (red)

30. September 2016

Scheuersaugmaschine: Kärcher vergibt Klimazertifikate

In Kooperation mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner bietet Kärcher ab sofort Anwendern seiner Scheuersaugmaschinen an, die bei der Nutzung anfallenden CO2-Emissionen auszugleichen. Dazu wird der jährliche CO2-Ausstoß der Flotte anhand ihrer Größe, der Modelle und der durchschnittlichen Nutzung ermittelt. Je Tonne CO2 werde ein festgesetzter Geldbetrag in ein international zertifiziertes Klimaschutzprojekt investiert, das Treibhausgas-Emissionen einspart, teilt das Unternehmen mit. Die klimaneutrale Reinigung zahlt bei Anwendern auf interne Nachhaltigkeitsziele ein und kann sich im Hinblick auf steigende Anforderungen an den Umweltschutz positiv bei Ausschreibungen auswirken.

 

Zur Wahl stehen zwei international ausgezeichnete Projekte: Wasseraufbereitung in Kenia oder Energiegewinnung dank Wasserkraft in Indonesien (s. Bild).

 

Zusammen mit ClimatePartner wickelt Kärcher alle notwendigen Schritte für den Anwender ab. Dieser kann anhand einer Identifikationsnummer online nachvollziehen, wie viel CO2 bereits ausgeglichen wurde. Die Klimaneutralität wird über eine Urkunde bestätigt und auf den Scheuersaugmaschinen mit einem Aufkleber kenntlich gemacht. (red/Kärcher)

29. September 2016

Nachhaltigkeits-Ranking: Miele auf dem zweiten Platz

Im Ranking der Berichte deutscher Unternehmen von IÖW und future e.V. belegte Miele hinter BMW den zweiten Platz. Am vergangenen Freitag wurden die Preisträger im Bundesarbeitsministerium in Berlin auf der Konferenz „CSR-Reporting vor der Berichtspflicht“ ausgezeichnet, teilen die Gütersloher mit. Unter den Top Ten der Kategorie Großunternehmen finden sich hinter dem Erstplatzierten BMW und Miele vorwiegend Banken und Handelsunternehmen.

 

„Eine besondere Stärke des Berichts von Miele liegt in der gelungenen Darstellung zur strukturellen Verankerung des Nachhaltigkeitsanspruchs im Unternehmen“, so Dr. Gerd Scholl, Projektleiter des Rankings am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das gemeinsam mit der Initiative „future - verantwortung unternehmen“ insgesamt 150 Berichte geprüft hat. Damit ist das Ranking, 1994 zum ersten Mal durchgeführt, heute die umfassendste Bestandsaufnahme des Nachhaltigkeits-/CSR-Reportings in der deutschen Wirtschaft.

 

Einen Schwerpunkt des Miele Nachhaltigkeitsberichts bilden naturgemäß die Produkte des Unternehmens. Gerd Scholl: „Der Bericht präsentiert ein breites Spektrum an Instrumenten zur Entwicklung verbrauchsoptimierter, langlebiger und benutzerfreundlicher Hausgeräte. Auf diese Weise zeigt Miele anschaulich, wie es Nachhaltigkeitsbelange in die Produktentwicklung integriert.“ (red/Miele)

 

Bild: Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (rechts), beglückwünschte Ursula Wilms (Nachhaltigkeits-kommunikation) und Sebastian Wegener (Nachhaltigkeitsmanagement) zum zweiten Platz für Miele im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte.

27. September 2016

Deutschschweiz: Gebäudereiniger erhalten 2017 mehr Lohn

Die Reinigungsbranche in der Deutschschweiz erhöht für das Jahr 2017 die Mindestlöhne ihrer Mitarbeitenden um durchschnittlich zwei Prozent. Die Branche hält damit an ihrem Versprechen fest, mithilfe verbesserter Lohn- und Arbeitsbedingungen die Attraktivität der Berufe in der Gebäudereinigung zu steigern. Das teilt der Verband Allpura gestern mit.

 

Seit 2004 sorgt der Gesamtarbeitsvertag (GAV) für die Reinigungsbranche in der Deutschschweiz für angemessene Rahmenbedingungen und eine kontinuierliche Professionalisierung. Für Unterhaltsreiniger ist seit 2004 der Reallohn um rund 27 Prozent, für Spezialreiniger um 10 bis 16 Prozent gestiegen. 2017 erhalten Unterhaltsreiniger bis zum vollendeten dritten Dienstjahr einen Monatslohn von umgerechnet 3407 Euro.

 

Die Gebäudereinigungsbranche ist von den aktuellen Unsicherheiten für die Schweizer Wirtschaft durch die schwierige politische Entwicklung und die Währungssituation in Europa betroffen. Etwa, indem durch die Auslagerung von Produktionsstätten Flächen für die Reinigung und den Unterhalt wegfallen und die ungeklärte Umsetzung der „Masseneinwanderungsinitiative“ für zusätzliche Unruhen sorgt.

 

„Durch die Erneuerung des GAV im letzten Jahr bleiben die sozialen Rahmenbedingungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Reinigungsbranche auch in diesem anspruchsvollen Umfeld gesichert“, sagt Jürg Brechbühl, Präsident der Paritätischen Kommission der Reinigungsbranche in der Deutschschweiz und Präsident des Verbandes Schweizer Reinigungs-Unternehmen Allpura. (red/Allpura)

23. September 2016

Sonett ist National Champion 2016/2016

Der ökologische Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Sonett ist National Champion 2016/17 bei den European Business Awards (EBA). Von 33.000 teilnehmenden Unternehmen wurden 636 als „National Champions“ nominiert. Sonett erfüllte die Evaluationskriterien Innovation, Ethik und wirtschaftlichen Erfolg.

 

Unter den 636 „National Champions“ sind alle führenden Industriesektoren vertreten – vom Global Player bis zu kleinen Start-ups.

„Wir freuen uns, als international agierendes europäisches Unternehmen wahrgenommen zu werden“, so Sonett-Geschäftsführer Gerhard Heid. Sonett engagiert sich seit seiner Gründung 1977 für ökologische, soziale und ethische Nachhaltigkeit.

 

 

In der nächsten Stufe des Wettbewerbs werden sich die National Champions der Öffentlichkeit mit einem Video auf www.businessawardseurope.com präsentieren.  Die European Business Awards sind der europaweit größte Wirtschaftswettbewerb. Er will Best Practice Beispiele aus exzellenten europäischen Unternehmen bekannt machen. (red/EBA)

19. September 2016

Gebäudereiniger-Wettbewerb in der Charité Berlin

Der Leistungswettbewerb der besten Gebäudereiniger-Gesellen findet am 27. Oktober statt. Austragungsort ist die Berliner Charité – eine der größten Universitätskliniken Europas. Das teilte der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks jetzt mit. In den Klinik-Räumlichkeiten stellen die Landessieger der Ausbildungsabsolventen 2016 ihre Fähigkeiten unter Beweis und werden dabei von einer Jury beurteilt.

 

Auf dem Prüfungsprogramm des Bundesleistungswettbewerbs des Gebäudereiniger-Handwerks stehen

anspruchsvolle Aufgaben. Die Teilnehmer werden im Bereich der Stationen Innere Medizin und Psychiatrie sowie im Lagerbereich tätig sein.

 

 

Ziel des Bundesleistungswettbewerbes ist es, hervorragende Gesellinnen und Gesellen im Gebäudereiniger-Handwerk in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und sie zu Hochleistungen zu motivieren. Wer was kann, soll das auch zeigen dürfen und – im besten Falle – auch dafür belohnt werden: Die Sieger werden mit dem „Carl-Gegenbauer-Preis“. Der erste Platz ist mit 2500 Euro dotiert, der zweite Platz mit 1500 Euro und der dritte Platz mit 500 Euro. (red/gebaeudedienstleister.de)

15. September 2016

Schwarzarbeit: IG Bau fordert mehr Zollkontrollen

Die Zollbehörden haben Gebäudereiniger im vergangenen Jahr in vielen Regionen Deutschlands nur unzureichend kontrolliert. Das kritisiert die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) und fordert mehr Kontrollen, um illegale Machenschaften einzudämmen, wie verschiedene Medien heute berichten.

Grundlage der Kritik seien Daten aus der Jahresbilanz des Bundesfinanzministeriums, heißt es.

 

Den Angaben zufolge hat beispielsweise das Hauptzollamt Dresden in seinem Bezirk nur 24 Kontrollen bei Gebäudereinigern durchgeführt, das Hauptzollamt Dortmund ebenfalls nur 24 und die Behörde in Heilbronn lediglich 18.

 

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls ist zuständig für die Aufdeckung von illegaler Beschäftigung, Sozialmissbrauch und Lohn-Dumping. Die Gewerkschaft fordert deshalb eine bessere finanzielle Ausstattung der Behörde. (red/sz-online/waz/swp)